Advanced Aviation Training
Cirrus SR20 – Propellerdetail, LAPL (A) Ausbildung Advanced Aviation Training

Ausbildung

Leichtflugzeugführer – LAPL (A)

Der unkomplizierte und effiziente Einstieg in die private Fliegerei.

Die Leichtflugzeugpilotenlizenz LAPL (A) ist ein unkomplizierter und effizienter Einstieg in die private Fliegerei. Sie richtet sich an Menschen, die das Fliegen vor allem als Freizeitaktivität betreiben möchten und dafür eine solide, strukturierte Ausbildung suchen.

Bei AAT wird auch die LAPL-Ausbildung nach denselben Grundsätzen durchgeführt wie alle Programme: methodisch sauber, didaktisch strukturiert und mit einem hohen Anspruch an fliegerische Kompetenz.

Die Lizenz ist europaweit gültig und ermöglicht es, einmotorige Flugzeuge privat zu fliegen und Passagiere mitzunehmen.

Was die LAPL (A) ermöglicht

Mit der Light Aircraft Pilot Licence (Aeroplane) dürfen Sie einmotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor fliegen und Passagiere mitnehmen.

  • maximal 4 Personen an Bord (Pilot + 3 Passagiere)
  • Flugzeuge mit maximal 2.000 kg höchstzulässiger Startmasse
  • ausschließlich nicht-gewerbliche Flüge
  • Gültigkeit innerhalb der EASA-Mitgliedstaaten

Die Lizenz eignet sich besonders für Pilotinnen und Piloten, die regional oder innerhalb Europas (EASA-Mitgliedstaaten) privat fliegen möchten, ohne die erweiterten Möglichkeiten der PPL zu benötigen.

Quelle: EASA, Commission Regulation (EU) No 1178/2011 – Part-FCL, FCL.105.A LAPL (A).

LAPL oder PPL – wo liegt der Unterschied?

Der wesentliche Unterschied liegt im Umfang der Ausbildung und in den späteren Einsatzmöglichkeiten. Die LAPL-Ausbildung:

  • benötigt weniger Mindestflugstunden
  • ist in der Regel kostengünstiger
  • hat etwas eingeschränktere Einsatzmöglichkeiten
  • kann ausschließlich in EASA-regulierten Ländern benutzt werden (z. B. NICHT in Großbritannien)
  • keine Erweiterung auf Instrumentenflugberechtigung möglich

Die PPL erlaubt später deutlich mehr Erweiterungen, beispielsweise Instrumentenflug oder komplexere Flugzeuge. Für viele Freizeitpiloten ist die LAPL jedoch ein idealer und pragmatischer Einstieg.

Voraussetzungen

  • Mindestalter 16 Jahre zum Ausbildungsbeginn
  • Mindestalter 17 Jahre zur Lizenzprüfung
  • flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis LAPL Medical oder Class 2
  • ausreichende Kenntnisse der deutschen oder englischen Sprache
  • Zuverlässigkeitsüberprüfung nach deutschem Luftsicherheitsgesetz
  • Flugfunkzeugnis (BZF) – parallel zur Flugausbildung

Quelle: EASA, Part-FCL, Regulation (EU) No 1178/2011.

Aufbau der Ausbildung

Theoretische Ausbildung

Inhalte und Konzept entsprechen der PPL-Theorie. Dieselben neun Fachgebiete: Luftrecht, Allgemeine Luftfahrzeugkunde, Grundlagen des Fliegens (Aerodynamik), Flugleistung und Flugplanung, Menschliches Leistungsvermögen, Meteorologie, Navigation, Betriebliche Verfahren, Kommunikation/Sprechfunk.

Umfang: 100 Stunden Unterricht. Bei AAT als Kombination aus 90 Stunden strukturiertem Fernlehrgang und 12 Stunden ergänzendem Präsenzunterricht.

Optionales Flugplanungsseminar als Vorbereitung auf die Überlandflüge.

Bereit für den Einstieg ins Fliegen?

Finden Sie im persönlichen Gespräch heraus, ob die LAPL der richtige Weg für Sie ist – oder erleben Sie das Fliegen direkt bei einem Schnupperflug.

Praktische Ausbildung

EASA-Mindestumfang: 30 Flugstunden – mindestens 15 Stunden Ausbildung mit Fluglehrer, mindestens 6 Stunden Solo-Flugzeit, davon mindestens 3 Stunden Solo-Überlandflug. Bestandteil ist ein Solo-Überlandflug über mindestens 150 km (ca. 80 NM) mit Landung auf einem anderen Flugplatz.

  1. 1.

    Grundlagen des Fliegens

    Flugzeugsteuerung und Fluglagenkontrolle, Starts und Landungen, Platzrundenverfahren, grundlegende Notverfahren.

  2. 2.

    Aufbauphase

    Präzises Fliegen, Navigation im Nahbereich, Verfahren außerhalb der Platzrunde.

  3. 3.

    Solo-Phase

    Erster Alleinflug.

  4. 4.

    Überlandflugausbildung

    Streckenflugnavigation, Flugplanung, Orientierung und Entscheidungsfindung, Nutzung verschiedener Flugplätze.

Strukturierter Trainingsablauf: Briefing – Flug – Debriefing als didaktisches Prinzip.

Die Prüfung

Theoretische Prüfung

Bei der zuständigen Luftfahrtbehörde (Bezirksregierung Düsseldorf), Multiple-Choice.

Praktische Prüfung (Skill Test)

Mit zugelassenem Prüfer. Bewertet werden Flugvorbereitung und Entscheidungsfindung, Flugzeugbeherrschung, Navigation, sichere Durchführung von Starts und Landungen, Notverfahren.

Ausbildung im realen Luftverkehrssystem

Standort Flugplatz Bonn-Hangelar mit intensivem Flugbetrieb, komplexer Luftraumstruktur und vielfältigen Navigationsmöglichkeiten.

Ausbildung bei Advanced Aviation Training

Auch wenn die LAPL-Lizenz als „kleiner PPL“ bezeichnet wird, verfolgen wir denselben Qualitätsanspruch wie bei allen Programmen: strukturierte Trainingsprogramme, intensive Betreuung durch erfahrene Fluglehrer, moderne Schulflugzeuge, langfristige fliegerische Kompetenz.

Viele Pilotinnen und Piloten beginnen mit einer LAPL-Ausbildung und entscheiden sich später für eine Erweiterung zur PPL (A).

Train to proficiency.